Kann man mithilfe von Google Trends das Ergebnis der US-Wahl voraussagen?

Die US Wahlen auf Google
Zugegeben ist diese Frage natürlich überspitzt dargestellt, denn nicht jeder Wähler in den USA nutzt Google, bzw. das Internet für die Recherche in solchen Wahlangelegenheiten. Aber dennoch bedient sich ein Großteil der US-amerikanischen Bevölkerung der Hilfe von Google und kann daher als Erfolgsindikator von keinem der beiden Präsidentschaftskandidaten ignoriert werden.
Die folgende Grafik zeigt eine solche Analyse der beiden Suchbegriffe „Cliton“ und „Trump“ innerhalb der USA. Hier fällt besonders die Ausgeglichenheit zwischen den Suchbegriffen auf. Aus der landesweiten Verteilung der Suchanfragen lässt sich somit noch keine klare Tendenz für einen Wahlsieger ablesen.
Betrachten man nun exemplarisch die Suchanfragen in den „Swing States“, also in den Bundesstaaten, in denen der Wahlausgang zur Präsidentschaftswahl zwischen den Kandidaten als knapp erwartet wird, sieht das Bild ähnlich aus. Florida, New Hampshire, North Carolina und Pennsylvania sind die vier Staaten, in denen es auf der Kippe steht, ob Hillary Clinton oder Donald Trump den Sieg davonträgt. Florida und Pennsylvania sind in der Google Trends Karte Rot gefärbt und weisen somit ein höheres Suchaufkommen für Trump auf. Im Gegensatz dazu dominiert der Suchbegriff „Clinton“ in New Hampshire und North Carolina. Es ist also auch hier schwer eine Tendenz zu erkennen.
Wirft man nun abschließend einen Blick auf die Suchergebnisse im Zeitraum der letzten Nacht bis heute Morgen in Amerika, so hat Hillary Clinton seit dem frühen Morgen die Nase vorne.
Ob man hier nun eine Tendenz für das Wahlergebnis des heutigen Tages herauslesen kann bleibt fraglich und immer noch Spekulation. Nichtsdestotrotz bietet Google Trends eine große Bandbreite an Information zur US-Wahl 2016, die heute mit Sicherheit eines der meistgesuchten Themen der Welt sein wird.
Abschließend bleibt wohl zu l hoffen, dass die aktuelle Google Suchanfragen-Tendenz zwischen Trump und Clinton recht behält und Clinton den Sieg davonträgt, denn wie Stevie Wonder bereits sagte: „Trump zu wählen ist so, als würde man mich fragen, ob ich den Wagen fahren will.“