PULSE – Digital Recap

Optimization Geschrieben von Katharina Schroff

Katharina Schroff

PULSE – Digital Recap

Willkommen bei „Pulse“, dem Blog-Format von dreifive. Hier halten wir euch in regelmässigen Abständen mit den neuesten Entwicklungen aus der schnelllebigen Welt des digitalen Marketings auf dem Laufenden. Erfahrt kompakt und präzise die aktuellen Updates und Ankündigungen von Branchengiganten wie META, Google und Co. für den Monat November 2023. Das hier war im vergangenen Monat am interessantesten:

Meta lanciert Updates für Lead Gen Kampagnen

Meta hat kürzlich Updates angekündigt, um Unternehmen dabei zu helfen, mehr Leads in ihren Kampagnen zu generieren. Dazu gehört die Erweiterung des Lead Objectives auf Facebook- und Instagram-Anzeigen, die Nutzer dazu auffordern, über Direktnachrichten auf WhatsApp Kontakt aufzunehmen. Werbetreibende können jetzt auch einen Q&A-Flow im Ads Manager integrieren. Das Update reagiert auf den Trend steigender Nutzung von Direktnachrichten und zielt darauf ab, eine direktere Verbindung zu potenziellen Kunden herzustellen. Zusätzlich testet Meta ein neues „Instant Form“-Anzeigenformat, das es Nutzern ermöglicht, gleichzeitig Informationen an mehrere Unternehmen zu übermitteln. Diese Aktualisierungen zeigen Metas Bestreben, personalisierte Kommunikation zu fördern und die Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden zu intensivieren. Weitere Infos dazu findest du hier.

Suchthemen für Performance Max – Google Ads​

Das neue Beta-Feature „Suchthemen“ ist nun für alle deutschen Konten verfügbar. In Performance Max Kampagnen können pro Asset-Gruppe bis zu 25 Suchthemen festgelegt werden. Dies ermöglicht das Definieren von Wörtern und Phrasen, die oft bei der Suche nach einem Produkt oder einer Dienstleistung verwendet werden. Die Nutzung von Suchthemen soll laut Google die Kampagnenleistung verbessern, die Reichweite erweitern und den Traffic nicht einschränken. Die Hinterlegung von Suchthemen zielt darauf ab, die Google AI dazu zu bringen, den Traffic im gesamten Google Ads-Inventar zu erreichen, darunter Search, YouTube, Gmail, Discover und Display. Im Suchnetzwerk haben Suchthemen die gleiche Priorität wie „phrase match“ und „broad match“ Keywords in reinen Suchkampagnen. Werbetreibende haben die Option, Suchthemen zu hinterlegen, was Flexibilität in der Kampagnenstrategie bietet. Alle Infos dazu findest du hier.

Google erweitert Suche – mehr KI-Elemente

Google integriert ein neues Element für Geschenkempfehlungen in seine KI-basierte generative Suche. Das Update zielt darauf ab, Nutzern während der Holidayseason relevantere Produktübereinstimmungen zu präsentieren. Zusätzlich experimentiert Google mit einem weiteren generativen KI-Element, das die Suche visueller und effektiver gestalten soll, indem es ermöglicht, das Gesuchte besser zu visualisieren und zu finden. Durch diese KI-Elemente wird es nun möglich, bei der Produktsuche Visuals zu erstellen und sogar zusätzliche Anpassungen vorzunehmen, um die angezeigten Bilder weiter zu verfeinern. Das Ziel dabei ist, den Nutzern eine schnellere Navigation zu ihren gewünschten Produkten zu ermöglichen und gleichzeitig die Suche durch ein „Element of Fun“ attraktiver zu gestalten. Diese Neuerungen spiegeln Googles Bestreben wider, die Sucherfahrung zu verbessern und gleichzeitig unterhaltsamer zu gestalten, insbesondere während der geschäftigen Urlaubszeit. Hier gibt’s mehr dazu.

A/B Tests mit Demand Gen bei Google Ads​

Durch Demand Gen-Tests können nun Testkampagnen erstellt werden, um die Leistung mit und ohne Änderungen zu vergleichen. Es stehen flexible Konfidenzniveaus zur Verfügung: 70% für schnelle Ergebnisse, 80% für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Sicherheit, und 95% für aussagekräftige Ergebnisse bei entscheidenden Entscheidungen. Werbetreibende können bei Demand Gen-Tests das gesamte Inventar von Discover, Gmail und YouTube nutzen, um verschiedene Varianten von Bild- und Videokampagnen zu testen. Allerdings ist es aktuell nur möglich, Kreativinhalte zu testen, während andere Variablen wie Ausrichtung, Gebot und Budget ausgeschlossen sind. Neue Kampagnen sollten mit demselben Startdatum erstellt werden, um den Test durchzuführen, und nur Kampagnen vom Typ „Demand Gen“ können verwendet werden. Das Monitoring der Tests während der Laufzeit ermöglicht es, die Leistung zu überwachen und mit der ursprünglichen Kampagne zu vergleichen. Zudem besteht die Option, den Test vorzeitig zu beenden. Hier erfährst du mehr.

Admin-Neugestaltung & geplante E-Mails GA4​

Die neue Admin-Gestaltung erleichtert die Verwaltung, indem sie Einstellungen in übersichtliche Kategorien ordnet. Dies vereinfacht die Suche und ermöglicht es, die Auswirkungen jeder administrativen Einstellung besser nachzuvollziehen. Ein Beispiel dafür ist die Gruppierung von Einstellungen, die die Darstellung von Daten in Berichten beeinflussen. Dank dieser Änderungen können administrative Aufgaben nun mit weniger Klicks und größerem Vertrauen erledigt werden. Zusätzlich ermöglicht die neue Gestaltung Administratoren, Standard- und benutzerdefinierte Berichte regelmäßig per E-Mail zu planen. Dies stellt sicher, dass Teammitglieder periodische Updates zu Berichten erhalten können. Die geplanten E-Mails können dabei Berichte mit Daten für den angegebenen Zeitraum und allen relevanten Filtern oder Vergleichen enthalten. Weitere Infos dazu gibt’s hier.

Neue Messfunktionen: LinkedIn optimiert Anzeigenleistung

LinkedIn kündigt mehrere Updates an, die die Messung von Anzeigenleistungen verbessern sollen. Die Einführung der Conversion-API ermöglicht einen besseren Überblick und die nahtlose Zusammenführung von Online- und Offline-Conversions, ohne auf Cookie-Tracking angewiesen zu sein. Die neue Funktion „Website-Aktionen“ verfolgt zwei Hauptziele: die Beseitigung von verpassten oder falsch gezählten Conversions und die Zeiteinsparung für Werbetreibende. Diese Option ermöglicht die Messung von Aktionen ohne manuelle Erstellung von Conversion-Regeln und zusätzlichen Codes auf einzelnen Seiten. Das beliebte Anzeigenformat „Document Ads“ erhält ebenfalls drei neue Updates. Mit Retargeting können nun auch Nutzer erreicht werden, die zuvor mit Document Ads interagiert haben. Zusätzlich stehen neue Ziele wie Website-Besuche und Conversions für dieses Anzeigenformat zur Verfügung. Schließlich können Document Ads jetzt auch im LinkedIn Audience Netzwerk verwendet werden. Diese Verbesserungen zeigen, dass LinkedIn bestrebt ist, die Effektivität von Anzeigenkampagnen zu steigern und den Werbetreibenden mehr Kontrolle und Flexibilität zu bieten. Leiß hier mehr dazu.

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